Im Technologietransferprojekt soll ein universelles Werkzeug zum systemunabhängigen Abgleich von Simulationsergebnissen aus der Finite-Elemente-Berechnung mit experimentellen Messdaten aus der Digitalen Bildkorrelation (DIC) entwickelt werden.
Ziel ist es, Simulation und Experiment einfacher, transparenter und herstellerunabhängig miteinander vergleichen zu können. Die Machbarkeit wird am Beispiel eines hochbelasteten CFK-Bauteils aus dem Umformmaschinenbau sowie an Druckversuchen mit CFK-Probekörpern demonstriert. Dazu werden Simulationsergebnisse in ein neutrales Austauschformat überführt und mit präzise erfassten Messdaten in der DIC-Software VEDDAC zusammengeführt und ausgewertet.
Durch eine simulationsgestützte Validierungsmethodik für CFK-Bauteile entsteht insbesondere für den traditionell konservativen Maschinen- und Anlagenbau ein belastbarer Ansatz zur Absicherung numerischer Modelle durch experimentelle Daten.
Entwicklungszeiten und technische Risiken können reduziert und der Einsatz innovativer Leichtbauwerkstoffe wie CFK erleichtert werden.