LEISTUNGEN

DIGITALE BILD- & VOLUMENKORRELATION

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DIGITALE BILDKORRELATION

Biegeversuch
Mit unserem Bildkorrelationsverfahren microDAC® bieten wir Ihnen ein einfaches und zuverlässiges Verfahren für die 2d-Bildanalyse von Bewegungen, Verformungen und Oberflächenveränderungen für Ihre Aufgaben und Herausforderungen in Labor, Produktion und Überwachung.

Die Digitale Bildkorrelation basiert auf einer Kreuzkorrelation zwischen lokalen Bildbereichen (Grauwertkorrelation) und ermittelt in-plane Verschiebungs- und lokale Dehnungsfelder auf Objektoberflächen zwischen unverformten und verformten Zuständen.

Die Bildkorrelationssoftware VEDDAC ist für die komfortable Auswertung großer Bildsequenzen qualifiziert, so dass unsere Verfahren insbesondere für Prozessanalysen vorteilhaft angewendet werden können.

Je nach Anwendung erfolgt die Bildaufnahme mit Standard- oder hoch auflösendem Videoequipment (Webcam, CCD-Kamera, Hochgeschwindigkeitskamera) oder mit mikroskopischen und nanoskopischen bildgebenden Verfahren (Rasterelektronenmikroskop (REM), Atomic-Force-Mikroskop (AFM), Laser-Scanning-Mikroskop (LSM), Röntgen-Computertomographie (CT)).

Unsere Bildkorrelationsverfahren arbeiten wahlweise mit einer intelligenten Analysetechnologie auf der Basis der Wavelet-Transformation, die besonders dann eine nachweisbar bessere Auswertequalität liefert, wenn die zu analysierenden Bildaufnahmen wegen geringer Kontraste oder mangelhafter Oberflächenstrukturierung eine Herausforderung für die Bildkorrelationsanalyse darstellen. Das prädestiniert unsere Bildkorrelationssoftware VEDDAC insbesondere zum bevorzugten Auswertetool für rasterelektronen-mikroskopische Bildaufnahmen.

VOLUMENKORRELATION

Rissausbreitung im Volumen
tomoDAC ist eine neuartige Technik zur 3d-Messung von Deformationen im Inneren von Objekten. Im Gegensatz zur digitalen Bildkorrelation, bei der nur in-plane Verformungen an der Objektoberfläche gemessen werden, ermöglicht die Digitale Volumenkorrelation (DVC) die quantitative Analyse von Materialverformungen in einem kompletten Volumen.

Deformationen, Diskontinuitäten und Fehler im Material können somit frühzeitig erkannt und Materialeigenschaften besser bewertet werden.

Grundlage für das Verfahren sind Volumenbilder eines Untersuchungsobjektes in einem Referenz- und einem Belastungszustand. Typischerweise werden solche Bilder mit Hilfe eines Röntgen-Computertomographiesystems erstellt, können aber beispielsweise auch aus einem Magnet Resonanz Tomographie (MRT) System importiert werden.

tomoDAC arbeitet mit einem fortschrittlichen Korrelationsalgorithmus, der im Vergleich zur herkömmlichen Grauwertkorrelation eine wesentlich höhere laterale Auflösung erzielt. Durch ein neuartiges Postprocessing werden unzuverlässige Komponenten im Deformationsfeld korrigiert.